Warum werden eigentlich nicht auch die Abschlussarbeiten von Plagiatoren überprüft?

Mit dem Plagiatsfall zu Guttenberg („der Druck durch die Familie“) scheint ja eine Art Damm gebrochen worden zu sein: Jorgo Chatzimarkakis („falsche Zitierweisen“), Matthias Pröfrock („höchst unangenehme Situation“) und Silvana Koch-Mehrin („die Uni hat nicht genau genug geprüft“). Bei alldem brennt mir vor allem eine Frage unter den Nägeln…

Denn wie realistisch ist es eigentlich, davon auszugehen, dass Akademiker, die während ihres Studiums den korrekten Umgang mit Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten gelernt und verstanden sowie diesen auch bis zu ihrer jeweiligen Abschlussarbeit, sei es nun eine Diplom-, Magister- oder Masterarbeit, nach bestem Wissen und Gewissen beherzigt haben, ausgerechnet bei der Anfertigung ihrer Dissertation – sicher einem der Höhepunkte jeder wissenschaftlichen wie nicht-wissenschaftlichen Laufbahn – auf den Gedanken verfallen, man könnte es jetzt ja eigentlich auch mal mit Betrug versuchen?

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