Kaum mehr als ein Satz pro Tag…

Eigentlich wollte ich mich zu den ganzen Plagiats-Affären erst mal nicht mehr äußern, da eigentlich schon alles geschrieben wurde und es mit DE PLAGIO inzwischen ja sogar ein Scilogs-ScienceBlogs-Blogprojekt zur Thematik gibt. Beim gestern entschiedenen Fall von Jorgo Chatzimarkakis geht mir allerdings eine Frage nicht mehr aus dem Kopf…

Wie Chatzimarkakis selbst eingeräumt hat, bestand sein „Versäumnis“ nicht darin, die Quellen gar nicht zu nennen, sondern vielmehr darin, dass in sehr vielen Fällen nicht kenntlich gemacht wurde, dass es sich um ein Zitat handelt, so dass der Leser davon ausgehen musste, dass hier zumindest eine sprachliche Eigenleistung des Autors vorliegt, die sich wiederum inhaltlich auf andere Quellen stützt. Ein solches Vorgehen ist eine klare wissenschaftliche Fehlleistung, die man auch mit dem Verweis auf Oxford- oder andere Zitiertechniken, die einen so leichtfüßigen Umgang mit Quellen vermeintlich gestatten (in Wirklichkeit ist dies natürlich keineswegs der Fall) nicht wieder ausbügeln kann.

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